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Captis

Field Service App

Webseite · App · Software Projekt: Captis – Field Service App

Über das Projekt.

Captis erfasst Sinkkästen mobil vor Ort und führt sie in einem zentralen Admin-Portal zusammen, wo sie angezeigt und weiterbearbeitet werden. Was vorher auf Zetteln lag und über Schreibtische wanderte, ist damit ein nachvollziehbarer Vorgang: erfassen, prüfen, weiterverarbeiten — an einer Stelle. Die erste Version ging nach fünf Monaten in den Betrieb; seitdem sind vier weitere Versionen gefolgt.

Kategorie
Webseite · App · Software
Technologien
React Native (Expo) · Next.js · PostgreSQL

01: Ausgangslage

Die Aufgabe.

Die Erfassung lief auf Papier. Sinkkästen wurden vor Ort auf Zetteln notiert, die anschließend im Büro abgetippt oder abgelegt wurden. Wer wissen wollte, welcher Schacht wann aufgenommen wurde, suchte in Stapeln. Ein zentraler Überblick fehlte, und eine strukturierte Weiterbearbeitung war damit gar nicht möglich.

Die eigentliche Schwierigkeit lag nicht in der Technik, sondern in einem Zielkonflikt: Die App musste für die Mitarbeiter draußen so einfach zu bedienen sein, dass sie im Arbeitsalltag tatsächlich benutzt wird — mit Handschuhen, bei schlechtem Licht, zwischen zwei Terminen. Gleichzeitig musste sie vollständig genug erfassen, dass die Daten hinterher etwas taugen. Jedes Pflichtfeld mehr erhöht die Datenqualität und senkt die Wahrscheinlichkeit, dass die App überhaupt verwendet wird. An diesem Widerspruch scheitern Feldanwendungen regelmäßig.

02: Lösung

Unser Ansatz.

Wir haben eine mobile App gebaut, mit der sich Sinkkästen direkt vor Ort erfassen lassen, und ein Admin-Portal, in dem alle Daten zusammenlaufen und bearbeitet werden. Beides greift ineinander: Was draußen aufgenommen wird, steht sofort zentral zur Verfügung und kann dort strukturiert weiterverarbeitet werden.

Der Zielkonflikt zwischen Bedienbarkeit und Datentiefe hat die Gestaltung bestimmt — nicht der Funktionsumfang. Entstanden ist bewusst eine erste Version mit dem, was den Arbeitsalltag sofort erleichtert, statt eines vollständigen Systems, das niemand benutzt. Technisch läuft die App auf React Native mit Expo, das Portal auf Next.js, die Daten in PostgreSQL.

Von Kickoff bis Livegang vergingen fünf Monate. Seitdem betreuen wir die Anwendung durchgehend weiter.

03: Ergebnis

Was dabei herausgekommen ist.

Aus verstreuten Einzelzetteln ist ein zentraler, nachvollziehbarer Prozess geworden. Der Zeitaufwand ist dabei an beiden Enden gesunken: draußen bei den Mitarbeitern, die nicht mehr auf Papier notieren und später abtippen lassen, und im Büro bei der Auswertung, die vorher aus den Zetteln zusammengesucht werden musste. Zusammengenommen rund 60 Prozent weniger. Dass die erste Version im Betrieb angekommen ist, zeigt sich weniger an dieser Zahl als an dem, was danach passierte: Auf Version 1 sind inzwischen vier weitere gefolgt, jede aus dem laufenden Einsatz heraus.

−60 %
weniger Zeitaufwand insgesamt — Erfassung draußen und Auswertung im Büro
Zentral
alle Sinkkästen-Daten im Admin-Portal
v1
Grundstein der Captis-Plattform